Das Programm für die Mehr als BIP-Konferenz ist auf dieser Seite dargestellt. Der Konferenz ist ein kleinerer Experten-Workshop für führende Akademiker, Nutzer und Produzenten von Indikatoren vorangegangen. Verschiedene Indikatoren und deren Ergebnisse wurden auf einer Indikatoren-Ausstellung präsentiert
Tag 1 |
19. November 2007 |
| 14:00 | Registrierung Begrüssungs-Kaffee im Rahmen der Indikatoren-Ausstellung |
Eröffnung |
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| 15:00 | Vorsitz: David Grant Lawrence (Direktor , Europäische Kommission, GD Umwelt) Eröffnungsrede: Die Herausforderungen an moderne Gesellschaften Ökologische Nachhaltigkeit, neue soziale Risiken, Migration und Sicherheit werden im einundzwanzigsten Jahrhundert zentrale Angelegenheiten sein. Sie werden neue Herausforderungen für Gesellschaft und Entscheidungsträger mit sich bringen. Diese Herausforderungen erhöhen den Bedarf eines Konsens bezüglich der Indikatoren die Fortschritt in Richtung Wohlstand und Wohlbefinden messen und wirtschaftliche Indikatoren wie das BIP ergänzen können. Redner: José Manuel Barroso (Präsident der Europäischen Kommission) [Rede] |
Teil 1: Messung von Fortschritt, wahrem Reichtum und Wohlbefinden |
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| 15:15 | Messung von Fortschritt, wahrem Reichtum und Wohlbefinden Während das BIP als die wichtigste Messgrösse für wirtschaftliche Leistung Anerkennung genießt, ist es weniger offensichtlich wie andere Dimensionen von sozialem Fortschritt gemessen werden sollen. Indikatoren um diese Dimensionen zu messen würden in signifikanter Weise zu einer Verbesserung des Entscheidungsfindungsprozesses führen, helfen regionale Entwicklung zu steuern und den neuen Herausforderungen gerecht zu werden. Redner: Joaquín Almunia (EU-Kommissar, zuständig für Wirtschaft und Finanzen) [Rede] ; Rui Baleiras (Staatssekretär für Regionalentwicklung, Portugal, EU Präsidentschaft); Bruno S. Frey (Professor für Wirtschaftspolitik und ausseraußermarktliche Ökonomik, Universität Zürich) [Folien] |
| 16:00 | Inhalte vermitteln: Neue Kommunikationsinstrumente für neue Messgrössen Solide Indikatoren und Statistiken können eine zentrale Rolle im Entscheidungsfindungsprozess, in der Berichterstattung und in öffentlichen Debatten spielen, aber sie bekommen selten die Aufmerksamkeit die ihnen gebührt. Die Öffentlichkeit nimmt oft nur einen Teil der Fakten wahr und es fällt ihr auch schwer durch die Kenntnis dieser Fakten zum Handeln motiviert zu werden. . Es besteht daher ein Bedarf für bessere Kommunikation – neue Instrumente können eine wichtige Rolle beim Informieren und Mobilisierung der Öffentlichkeit spielen. Redner: Hans Rosling (Professor für Internationale Gesundheit, Karolinska Institute, Schweden) |
| 16:30 | Kaffeepause |
| 17:00 | Entscheidungsprozesse jenseits des BIP: Ausgangspunkte und Visionen Obwohl das Wachstum des BIP ein wichtiges politisches Ziel ist, ist sein Verhältnis zu Wohlbefinden und Lebensqualität nicht hinreichend eindeutig für den Entscheidungsfindungsprozess. Politische Entscheidungen müssen wirtschaftliche, soziale und umweltpolitische Fragenstellungen besser integrieren. Es besteht daher Bedarf für eine Vision und eine Praxis die eine breiter angelegte Messung von Fortschritt, die über das BIP hinaus geht, miteinbezieht. Vorsitz: Timo Mäkelä (Direktor, Europäische Kommission, GD Umwelt) Redner: S.E. Häuptling Emeka Anyaoku (Präsident, WWF) [Rede]; Pervenche Berès (Vorsitzende, Ausschuss für Wirtschaft und Währung, Europäisches Parlament) [Rede]; Pier Carlo Padoan (Stellvertretender Staatssekretär, OECD)[Rede]; Giulio Santagata (Minister für die Umsetzung des Regierungsprgoramms, Italien) [Rede, it]. |
| 18:30 | Empfang |
| 19:30 | Konferenz-Abendessen Redner:Anders Wijkman (Mitglied des Europäischen Parlaments) |
Tag 2 |
20. November 2007 |
| 08:30 | Begrüßungskaffee im Rahmen der Indikatoren-Ausstellung |
| 09:00 | Eröffnungsansprache Signifikante negative Auswirkungen der Globalisierung wie Klimawandel stellen nicht nur für unsere Ökosysteme neue Risiken dar sondern auch für unsere gesamten Volkswirtschaften und letzlich unsere Gesellschaften als Ganzes. Dies ist der Grund weshalb neue Indikatoren für Reichtum dringend benötigt werden und das Europäische Parlament kann eine zentrale Rolle bei der Schaffung des nötigen demokratischen Konsens spielen. Redner: Hans-Gert Pöttering (Präsident des Europäischen Parlaments) [Rede] |
Teil 2: Erfahrungen aus der Praxis |
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| 09:15 | Insights from recent practice in policy and business Erfahrungen aus der derzeitigen Praxis in Politik und Wirtschaft Konkrete Beispiele legen nahe, dass es Chancen und Instrumente gibt um unsere Fähigkeit Entscheidungen zu treffen zu verbessern, die auf verfeinerter Messung von Fortschritt, Reichtum und Wohlbefinden beruhen. Strategien für nachhaltige Entwicklung sind zum Beispiel immer geläufiger und beliebter, während gleichzeitig führende Unternehmen und Investoren unternehmerische Sozialverantwortung und umweltpolitische Überlegungen in Ihren Geschäftsmodellen und Informationsinstrumente einbeziehen. Vorsitz: Hazel Henderson (Club of Rome) [Folien] Podium: Carole M. Laible (Präsidentin und Geschäftsführering, Domini Social Investments); Nicole Notat (Präsidentin, Vigeo); ; Lothar Meinzer (Direktor, BASF) [Folien]; Stephen Pursey (Referatsleiter, ILO-Referat Integration, Internatioanle Arbeitsorganisation). |
| 10:30 | Kaffeepause |
Teil 3: Neue Messgrössen für Fortschritt: Hürden und Chancen |
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| 11:00 | Was sagen die Messgrössen aus und wo können sie verwendet werden? Eine Reihe von Messgrössen (Indikatorensets für nachhaltige Entwicklung, Satellitenrechnungen zur VGR, der Human Development Index, der Ökologische Fußabdruck, Genuine Savings, Index of Sustainable Economic Welfare) sind bereits veröffentlicht worden und werden auf den unterschiedlichsten Ebenen, von der lokalen zur internationalen, verwendet. Obwohl diese bereits eine Reihe von Entscheidungen beeinflussen muss das volle Potential dieser entscheidungs-unterstützenden Instrumente, im Dialog mit denen die die Indikatoren produzieren und benutzen, einschliesslich der Entscheidungsträger, den Vertretern der Zivilgesellschaft und den Medien, weiter entwickelt werden. Vorsitz:Tony Long (Direktor, European Policy Office, WWF) Podium: Kristalina Georgieva (Direktorin, Weltbank) [Folien]; Patrick Viveret (Rechnungshof, Frankreich); Pier Paolo Cento (Staatssekretär für Wirtschaft und Finanzen, Italien). |
| 12:30 | Mittagessen |
Teil 4: Der Blick nach vorne |
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| 14:30 | Der Blick nach vorne: Verpflichtungen, Wandel und Kommunikation Um die Schritte in Richtung besser ausbalancierter Indikatoren zu gehen, brauchen wir klarere politische Absichtserklärungen, bessere Methoden des Messens, einen veränderten Entscheidungsfindungsprozess und bessere Kommunikation. Für diesen Wandel bedarf es der Nutzung von statistischen und analytischen Instrumenten, die wirtschaftlich-, sozial- und umweltpolitische Aspekte integrieren, einer klareren Kommunikation in Richtung Öffentlichkeit bezüglich der Kerngrößen, der Nutzung von quantifizierbaren politischen Zielen und der Entwicklung einer Kultur von ex-ante und ex-post Evaluierung von politischen Maßnahmen. Vorsitz:Enrico Giovannini (Chefstatistiker, OECD) Redner: Ashok Khosla (Kopräsident, Club of Rome); Walter Radermacher (Präsident, Statistisches Bundeamt, Deutschland) [Folien]; Miloslav Ransdorf (Stellvertretender Vorsitzender, Ausschuss Industrie, Aussenhandel, Forschung und Energie, Europäisches Parlament); Jerome Vignon (Direktor, GD Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit, Europäische Kommission) [Folien]. |
| 16:00 | Kaffeepause |
Teil 5: Nächste Schritte und Schlussfolgerungen |
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| 16:30 | Der europäische Beitrag zu einer globalen Aufgabe: Die nächsten Schritte zum Messen von Fortschritt Welches sind die konkreten Schritte die Europa machen kann, um das Messen von Fortschritt zu verbessern, sich besser mit ähnlichen Initiativen weltweit zu koordinieren und diese verbesserten Messgrößen in den Entscheidungsfindungsprozess zu integrieren? Redner: Stavros Dimas (EU-Kommissar für Umwelt) [Rede] |
| 17:00 | Schluss der Veranstaltung |
Ein hier erhältlicher Videoclip erläutert die zentralen Themen der Konferenz.
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zusammen mit den Partnern der Mehr als BIP-Initiative.
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